Diabetiker und Fußpilz – wie hoch ist ihr Risiko?

Auch Diabetiker haben ein erhöhtes Fußpilz-Risiko und sind häufiger von Fußpilz betroffen. Das hat folgende Gründe:

  • Bei Diabetes kann es durch Durchblutungsstörungen zu trockener und rissiger Haut kommen: Fußpilz-Erregern fällt es dann besonders leicht, sich zwischen Ihren Zehen einzunisten – die Gefahr für Fußpilz ist bei Diabetes damit recht hoch.
  • Bei Diabetes können Gefühlsstörungen dazu führen, dass bestimmte Reize nicht mehr richtig wahrgenommen werden. So kann es passieren, dass Diabetikern kleine Hautverletzungen nicht auffallen, über die Fußpilz-Erreger leicht in die Haut eindringen können. Die typischen Fußpilz-Symptome wie Brennen und Juckreiz zwischen den Zehen fallen dann vielleicht gar nicht auf. Damit steigt die Gefahr, als Diabetiker eine Fußpilz-Infektion erst sehr spät oder gar nicht zu bemerken.

Aus den vorgenannten Gründen ist es ratsam, dass Diabetiker regelmäßig einen Podologen aufsuchen. Denn Menschen mit Durchblutungsstörungen und diabetischem Fußsyndrom leiden besonders unter trockener und schuppiger Haut. Der Podologe widmet sich der medizinischen Fußpflege und der Vorbeugung von Fußpilz-Erkrankungen und kann Hilfestellung bei der Anwendung von Arzneimitteln – z.B. bei Fußpilz – geben.