Das Risiko, Fußpilz zu bekommen – wer ist gefährdet?
Obwohl das Risiko Fußpilz grundsätzlich jeden betrifft, gibt es Personengruppen, für welche die Fußpilz-Gefahr größer ist als für andere:
- Sportler
- Senioren
- Diabetiker
- Berufsgruppen, die spezielle Schutzschuhe tragen müssen, z.B. Soldaten oder Minenarbeiter
Darüber hinaus sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem oder bestimmten genetischen Veranlagungen anfälliger für Fußpilz-Infektionen und daher einem erhöhten Fußpilz-Risiko ausgesetzt.
Klima, Wetter und Fußpilz
Klima und Wetter beeinflussen den ganzen Körper. Extrem heiße und kalte Temperaturen oder feuchtes Klima sind auch für die Füße eine große Herausforderung – und erhöhen das Fußpilz-Risiko.
Kalte Winter-Temperaturen bedeuten, dass die Füße den Großteil des Tages in warmen Socken und Schuhen verpackt werden und nur selten frische Luft genießen. Bei nicht atmungsaktiven Materialien kommen die Füße so schnell ins Schwitzen – ein idealer Nährboden für Krankheitserreger, welche die Gefahr einer Fußpilz-Infektion mit sich bringen. Auch spezielle Schutzschuhe für Arbeiter bergen diese Fußpilz-Gefahr. Mit dem richtigen Schuhwerk kann man einer Fußpilz-Erkrankung vorbeugen.
Genauso bringen heiße Sommer-Temperaturen die Füße ins Schwitzen. Die Folge von übermäßigem Fußschweiß kann neben unangenehmem Geruch auch ein feucht-warmes Milieu auf der Fußhaut sein, das Krankheitserregern den Eintritt erleichtert und das Risiko für Fußpilz stark erhöht!
Schwitzen und Fußpilz
Die Haut schützt uns jeden Tag vor vielfältigen Einflüssen: Als Barriere gegen schädigende Faktoren wie UV-Strahlung, Viren oder Bakterien, als Hülle für Muskeln, Nerven und Blutbahnen oder als Schutzwall gegen Wunden und Verletzungen. Außerdem spielt sie mit ihren Schweißdrüsen eine zentrale Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur.
Dabei leisten besonders die Schweißdrüsen unserer Füße Schwerstarbeit! Gut verpackt in Schuhen und Strümpfen, produzieren unsere Füße bis zu ¼ Liter Schweiß täglich – um den Fuß bildet sich so oft ein feucht-warmes Milieu. Das Schwitzen kann dazu führen, dass die Haut aufweicht und damit die Gefahr, Fußpilz zu bekommen, steigt. Denn in die aufgeweichte Haut können Krankheitserreger, z.B. von Fußpilz, leichter eindringen.
Bei manchen Menschen produzieren die Schweißdrüsen der Füße oder Hände jedoch mehr Feuchtigkeit als nötig. Dieses Phänomen nennt man Hyperhidrose. Bei den Symptomen einer Hyperhidrose kann Ihr Arzt Ihnen am besten weiterhelfen.
Eine übermäßige Produktion von Fußschweiß ist an sich nicht schädlich. Häufig empfinden die Betroffenen die Symptome jedoch als unangenehm und leiden darunter. Weil bei einer Hyperhidrose die Füße oft feucht sind, ist das Risiko an Fußpilz zu erkranken erhöht.
Menschen, die an Hyperhidrose leiden, können ihre Fußpilz-Gefahr durch die richtige Pflege der Füße reduzieren. Unter Fußpflege erhalten Sie hilfreiche Tipps zur Pflege und Wohlbefinden Ihrer Füße.